Flow Hostel

Flow Hostel

Architekt
Partizan Architecture
Standort
Budapest, Gönczy Pál Street, Hungary | View Map
Projektjahr
2017
Kategorie
Hotels
Balázs Danyi

Flow Hostel

Partizan Architecture als Architekten

Programm: Hostel mit vielseitigen Gemeinschaftsbereichen
Das FLOW Hostel belegt den zweiten Stock eines mehr als hundert Jahre alten historischen Gebäudes in der Innenstadt von Budapest. Unser Team wurde gebeten, den gesamten Bereich in ein Hostel mit 98 Betten für junge Touristen mit kleinem Budget zu verwandeln. Neben Zimmern mit Kapazitäten von vier bis acht Personen wurde eine Kette von Gemeinschaftsbereichen entworfen, die aus einer Eingangshalle mit Rezeption, einer Lounge, einer Kantine mit Selbstbedienungsküche und einem Medienbereich besteht.

Herausforderung: Raumerlebnis statt dunkler Gänge und Vorbereitung auf das Unbekannte Im Laufe des XX. Jahrhunderts hat sich die räumliche Anordnung und Funktion der Immobilie mehrfach geändert: Früher war es ein Büro, ein Studentenwohnheim und in den letzten Jahren diente es als alternatives Theater. Unser Team wurde 2015 beauftragt, den Ort in ein Wohnheim umzuwandeln. Das Gebäude hat einen Längsgrundriss mit einer tragenden Wand in der Mitte, die den Grundriss in zwei Trakte unterteilt, die wiederum durch Wände senkrecht zur Fassade geteilt werden. Diese Wände bildeten eine Kette von miteinander verbundenen großzügigen Räumen, die Emphilade genannt werden.

Mit der Belegung des Gebäudes durch unterschiedliche Nutzungen entstanden mehrere Korridore, die es den Räumen ermöglichten, unabhängig voneinander zu agieren, die aber gleichzeitig zu langen, dunklen und engen Transiträumen wurden. Wir wollten bei der Gestaltung aber nicht nur solche Bereiche eliminieren, sondern auch die täglichen Bewegungen der Besucher im Inneren des Hauses zu einem spannenden Raumerlebnis mit hellen und großzügigen Räumen machen. Aus der Vergangenheit des Ortes lernend, wollten wir uns auch auf mögliche künftige Veränderungen vorbereiten, indem wir architektonische Mittel fanden, die mit möglichst geringem Zeit- und Infrastrukturaufwand funktionale Veränderungen im größtmöglichen Umfang ermöglichen.

Kette von öffentlichen Aktivitätsräumen: Vielseitige Strukturen, neutrale Infrastruktur Wir hatten die Idee, die Gemeinschaftsfunktionen zu nutzen, um räumliche Monotonie zu vermeiden: Statt separater Räume haben wir diese Funktionen als eine Kette von Räumen bezeichnet, die als Paraphrase zur Empirie die ganze Etage miteinander verbinden. Mit dem homogenen Linoleumboden, den einheitlich weißen Wänden und der Anordnung von Kabeltrassen unter der Decke für die verschiedenen mechanischen Systeme und andere dauerhafte Elemente schufen wir eine neutrale 'Infrastruktur', die leicht an unbekannte zukünftige Nutzungsänderungen angepasst werden kann.

Auf dieser neutralen Basis erhielt jeder öffentliche Bereich einen einzigartigen Charakter durch das Design von Möbeln und anderen leicht veränderbaren Elementen der Inneneinrichtung, die von uns individuell entworfen wurden. Wir entwarfen modulare, leichte und leicht demontierbare Innenelemente, da dies die Ebene ist, die in kürzester Zeit verändert werden soll. Wenn Besucher ihr Zimmer erreichen wollen, gehen sie durch diese Mischung von Räumen mit heterogenem physischem Charakter, die vielseitige Aktivitäten anstelle von dunklen und monotonen Korridoren bieten.

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Projekt-Kredite
Produkt-Spezifikationsblatt

ElementMarke
FlooringForbo Flooring Systems
Ceramic flooringAgrob Buchtal
LightsSLV
LightsTilka
Produkt-Spezifikationsblatt
Flooring
Ceramic flooring
nach Agrob Buchtal
Lights
nach SLV
Lights
nach Tilka
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