Visual Arts Building, University of Iowa

Visual Arts Building, University of Iowa

Architekt
Steven Holl Architects
Standort
Iowa City, IA, United States | View Map
Projektjahr
2016
Kategorie
Universitäten
(c)Iwan Baan

Gebäude für visuelle Künste, Universität von Iowa

Steven Holl Architects als Architekten

Das neue Visual Arts-Gebäude für die School of Art and Art History der University of Iowa bietet 126.000 m² Loft-ähnlichen Raum für alle Medien der visuellen Künste, von antiken Metallschmiedetechniken bis hin zu den fortschrittlichsten Virtual-Reality-Technologien, einschließlich Keramik, 3D-Design, Metallkunst & Schmuck, Bildhauerei, Druckgrafik, Malerei & Zeichnung, Grafikdesign, Intermedia, Videokunst und Fotografie. Außerdem befinden sich hier Galerien, Fakultätsbüros, ein Freiluft-Dachatelier und Lehrräume für Kunstgeschichte.

photo_credit (c)Iwan Baan
(c)Iwan Baan

Das Visual Arts Building ersetzt ein ursprüngliches Kunstgebäude aus dem Jahr 1936, das bei einer Überschwemmung des Campus der University of Iowa im Juni 2008 schwer beschädigt wurde. Das neue Gebäude bildet einen Arts Quad mit dem Art Building West, das von Steven Holl Architects entworfen wurde und seit seiner Eröffnung im Jahr 2006 Studenten aus dem ganzen Campus in seine Sozialräume und die Bibliothek zieht. Zusammen bilden sie einen Campus der visuellen Künste zum Theoretisieren, Lehren und Kunstmachen.

photo_credit (c)Eric Dean
(c)Eric Dean

Während das Kunstgebäude West von 2006 horizontal durchlässig und von planarer Komposition ist, ist das neue Gebäude vertikal durchlässig und volumetrisch komponiert. Das Ziel der maximalen Interaktion zwischen allen Abteilungen der Schule nimmt in sozialen Verkehrsräumen Gestalt an.

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(c)Iwan Baan

 1. Verflechtung: Horizontale Programme, vertikale Durchlässigkeit
In einer Kunstschule sind heute Vernetzung und Crossover, die durch digitale Techniken zunehmend möglich werden, von grundlegender Bedeutung. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Kunstabteilungen der Schule wird durch die vertikale Aufteilung großer offener Bodenplatten erleichtert. Die Studenten können über diese Öffnungen die laufenden Aktivitäten sehen und werden ermutigt, zu interagieren und sich zu treffen. Eine weitere Verbindung wird durch Glastrennwände entlang der Atelierwände, die an die interne Zirkulation angrenzen, erleichtert.

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(c)Iwan Baan

2. Mehrere Lichtschwerpunkte
Natürliches Licht und Belüftung gelangen über "Lichtzentren" in den Kern des Gebäudes. Die sieben vertikalen Ausschnitte sind durch eine Sprache der verschobenen Schichten gekennzeichnet, bei der eine Bodenplatte an der anderen vorbeigleitet. Diese Geometrie schafft mehrere Balkone, die Besprechungsräume im Freien und informelle Arbeitsbereiche im Freien bieten und die Interaktion zwischen den vier Ebenen des Gebäudes fördern.

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(c)Iwan Baan

3. Treppen als vertikale soziale Kondensatoren: Korridore als horizontale Begegnungsräume Treppen sind so geformt, dass sie informelle Treffen, Interaktion und Diskussionen ermöglichen. Einige Treppen enden an großzügigen Podesten mit Tischen und Stühlen, andere öffnen sich zu Lounge-Bereichen mit Sofas für informelles gemeinsames Arbeiten.

photo_credit (c)Eric Dean
(c)Eric Dean

4. Campus Raumdefinition/Porosität
Das ursprüngliche Raster des Campus bricht am Iowa River auf und wird organisch, wenn es auf die Kalksteinklippe trifft. Das Arts West Gebäude spiegelt diese unregelmäßige Geometrie in unscharfen Kanten wieder. Das neue Gebäude nimmt das Campus-Raster in seinem einfachen Grundriss wieder auf und definiert den neuen Campus-Raum der "Kunstwiese".

photo_credit (c)Chris McVoy
(c)Chris McVoy

5. Materielle Resonanz, ökologische Innovation
Die natürliche Belüftung wird über bedienbare Fenster und Oberlichter erreicht. Eine gestanzte Betonrahmenkonstruktion sorgt für thermische Masse an der Außenseite, während "Blasen"-Platten für Strahlungskühlung und Heizung sorgen. Eine Rheinzink-Haut in verwitterndem Blaugrün ist für den Sonnenschutz im Südwesten und Südosten perforiert.

photo_credit (c)Chris McVoy
(c)Chris McVoy

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