Pierre Boulez Saal

Pierre Boulez Saal

Architekt
Gehry Partners

HG Merz

RW+
Standort
Berlin, Germany
Projektjahr
2017
Kategorie
Konzertsäle
© Volker Kreidler
Produkt-Spezifikationsblatt

ElementMarkeProduct Name
ChairsWILDE+SPIETH
SE 68 SU Stackable Chair
Musician’s Chair
Glass - curved acoustical finsGuardian Glass
Custom fabric for audience seats Kvadrat
TextilesMaharam
Fixed audience seatsSeda Seating
Textiles - acousticalSerge Ferrari

Produkt-Spezifikationsblatt
Chairs
Musician’s Chair, SE 68 SU Stackable Chair nach WILDE+SPIETH
Glass - curved acoustical fins
Custom fabric for audience seats
nach Kvadrat
Textiles
nach Maharam
Fixed audience seats
Textiles - acoustical

KONZERTSAAL DER BARENBOIM-SAID AKADEMIE

Pierre Boulez Saal als Kunde

Nach einem vierjährigen Bauprogramm, das ganz nach Plan verlaufen ist, wird der neue Pierre Boulez Saal in Berlin mit einem Galakonzert unter der Leitung von Daniel Barenboim eröffnet. Als Ehrengast wird der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck dem Eröffnungskonzert am 4. März beiwohnen. Das neu gegründete Boulez Ensemble wird Werke von Boulez, Schubert, Mozart, Jörg Widmann und Alban Berg präsentieren.

photo_credit © Volker Kreidler
© Volker Kreidler

Der Pierre Boulez Saal wurde von dem amerikanischen Architekten Frank Gehry entworfen und ist Teil der Barenboim-Said Akademie. Die von Daniel Barenboim ins Leben gerufene Akademie hat im Herbst 2016 ihr Lehrprogramm aufgenommen. Der neue Konzertsaal im kulturellen Herzen Berlins bietet 700 Sitzplätze und mit seiner elliptischen Form und dem flexiblen Bühnendesign eine Vielzahl von Möglichkeiten. Für die Akustik des Saals ist der japanische Akustiker Yasuhisa Toyota verantwortlich, der für seine Expertise auf diesem Gebiet bekannt ist. Sowohl Frank Gehry als auch Yasuhisa Toyota haben der Barenboim-Said Academy großzügig ihre Dienste zur Verfügung gestellt und auf jedes Honorar für ihre Arbeit verzichtet.

photo_credit © Volker Kreidler
© Volker Kreidler

Das Programm des Eröffnungskonzerts spiegelt den unerschöpflichen musikalischen Forscherdrang von Pierre Boulez wider. Der französische Komponist, Dirigent und Visionär, der im Januar 2016 verstarb, war viele Jahre lang einer der engsten künstlerischen Kollegen von Daniel Barenboim. "Pierre Boulez war nicht nur ein großartiger Komponist und Dirigent", erinnert sich Barenboim, "er hat auch die Musik von Grund auf revolutioniert. Wir widmen diesen Kammermusiksaal dem Geist eines musikalischen Visionärs und freuen uns auf die bevorstehenden Konzerte und Begegnungen."

photo_credit © Volker Kreidler
© Volker Kreidler

Unter der Überschrift "Musik für das denkende Ohr" umfasst das Programm der Eröffnungssaison mehr als sechzig Konzerte mit Kammermusik aus Klassik und Romantik sowie modernen Klassikern aus dem frühen 20. Jahrhundert, zeitgenössischen Kompositionen, Uraufführungen, Musik aus dem Nahen Osten und Jazz.

photo_credit © Volker Kreidler
© Volker Kreidler

Das Boulez Ensemble Die Flexibilität und interdisziplinäre Vielseitigkeit, die für die Philosophie des Pierre Boulez Saals von zentraler Bedeutung sind, spiegeln sich in dem neu gegründeten Boulez Ensemble wider, das sich aus Musikern der Staatskapelle Berlin und des West-Eastern Divan Orchestra von Daniel Barenboim sowie aus Studenten und Lehrern der Barenboim-Said Akademie und internationalen Gästen zusammensetzt. Im Rahmen seiner Eröffnungssaison wird das Ensemble bis Juli eine ganze Reihe von Konzerten geben, bei denen unter anderem Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle, François-Xavier Roth, Jörg Widmann und Anna Prohaska auftreten werden. Ein neues Album in Erinnerung an Pierre Boulez Anlässlich der Eröffnung des Pierre Boulez Saals veröffentlicht Deutsche Grammophon eine Boulez gewidmete Aufnahme. Hommage à Boulez enthält Schlüsselwerke des französischen Komponisten, darunter Le marteau sans Maître unter der Leitung des Komponisten und Dérive 2, live aufgenommen vom West-Eastern Divan Orchestra bei den BBC Proms 2012. Dieses Doppelalbum ist ab dem 3. März 2017 bei iTunes und den üblichen Verkaufsstellen erhältlich.

photo_credit © Volker Kreidler
© Volker Kreidler

Die Barenboim-Said Akademie (BSA) wurde im Geiste des West-Eastern Divan Orchestra gegründet, das 1999 von Daniel Barenboim und dem verstorbenen amerikanisch-palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward W. Said ins Leben gerufen wurde, um junge arabische und israelische Musiker auf Augenhöhe zusammenzubringen. Im Jahr 2012 gründete Barenboim das BSA, um junge Musiker aus dem Nahen Osten auszubilden, deren Lehrplan sowohl in der Musik als auch in den Geisteswissenschaften verwurzelt ist. Die Studenten werden eingeladen, als Stipendiaten an einem vierjährigen Programm teilzunehmen, das mit einem Bachelor-Abschluss endet. Die BSA nahm im Herbst 2016 ihre erste Klasse von 37 Studenten auf, und sobald die Kapazität erreicht ist, werden bis zu 90 Studenten auf einmal eingeschrieben sein.

photo_credit © Volker Kreidler
© Volker Kreidler

Der Pierre Boulez Saal ist ein neuer Konzertsaal im Herzen Berlins, Projektübersicht, der speziell für die BSA gebaut wurde. Der Saal ist so konzipiert, dass er einen außergewöhnlich flexiblen Probenraum für Studenten und Dozenten bietet und ein laufendes Programm von Studentenaufführungen, Kammermusikkonzerten, Vorträgen, Konferenzen und akademischen Veranstaltungen beherbergt.

photo_credit © Volker Kreidler
© Volker Kreidler

Der Entwurf für den Saal ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Daniel Barenboim, dem mit dem Pritzker-Preis ausgezeichneten Architekten Frank Gehry und dem renommierten Akustiker Yasuhisa Toyota. Gehry hat seine Dienste großzügig für das Projekt zur Verfügung gestellt. Der Saal ist nach dem Komponisten und Dirigenten Pierre Boulez (1925-2016) benannt, einem langjährigen Freund sowohl von Barenboim als auch von Gehry, als Hommage an seine unermüdliche Hingabe zum Lernen und seine unstillbare Neugier.

Standort Französische Straße, zwischen der Staatsoper Unter den Linden und dem Gebäude des Auswärtigen Amtes. Der Pierre Boulez Saal wurde in einem Teil des ehemaligen Magazins der Staatsoper eingerichtet, das 1952-55 gebaut und von Richard Paulick entworfen wurde. Er befindet sich im Bezirk Mitte, dem kulturell pulsierenden und historischen Zentrum Berlins, in unmittelbarer Nähe der Humboldt-Universität und der Museumsinsel.

photo_credit © Volker Kreidler
© Volker Kreidler

Read story in EnglishFrançaisEspañolItaliano and Português

Featured Projects
Latest Products
News